Seit 2024 zieht mich zusätzlich zur bildenden die darstellende Kunst in ihren Bann, sprich: das Theater.

Los ging alles damit, dass ich 2024 mit Grundschulkindern künstlerisch zum Thema „Maske“ arbeitete und im Anschluss daran mit der Gruppe ein ein Bühnenstück entwickelte und aufführte. Der Prozess faszinierte mich derart, dass ich begleitend in Köln eine halbjährliche theaterpädagogische Weiterbildung absolvierte.

Im Rahmen dieses Kölner Kaleidoskops an theatralen Ausdrucksmöglichkeiten packte mich das Schattentheater. Zusammen mit anderen Begeisterten arbeitete ich mich im Anschluss durch einen entsprechenden Intensivkurs (Theater der Schatten, Bamberg) und baue seitdem gerne Elemente ins „normale“ Spiel ein.

Nach diesen Erfahrungen hatte ich Blut geleckt und wollte mehr. Daher entschloss ich mich Anfang 2025 zu einer dreijährigen theaterpädagogischen Ausbildung am Institut für Jugendarbeit in München-Gauting, die ich seither begeistert durchlaufe. Hierbei geht es um verschiedene Ansätze der Ensemblearbeit, freie Improvisation, Methoden bedeutender Theatermacher*innen bis hin zur Rollen- und Szenenarbeit nach literarischen Vorlagen.

Modul 1 endete mit einem eigenständig erarbeiteten und dargestellten Solo, im Januar 2026 begann Modul 2. Die jüngste Einheit (Mai 2026): Ein Kurs zum Thema „Maskenbild“ und an den nächsten Tagen eine Einheit zum Theater im öffentlichen Raum: Commedie del arte am Starnberger See.